Projekt Breitensportentwicklung

Antragsberechtigt
sind als gemeinnützig anerkannte Sportvereine, die Mitglied im Landessportbund Sachsen (LSB) sind und einen Mindestjahresbeitrag pro Kind/Jugendlichen von 20 Euro und pro Erwachsenen von 40 Euro erheben.
Gefördert werden können Vereine für die Durchführung eines qualitäts- und ergebnisorientierten Übungs- und Trainingsbetriebes (Mitgliedergewinnung) für breite Schichten der Bevölkerung, insbesondere für Kinder und Jugendliche sowie Menschen der Altersgruppe 50+.
Die zu beantragende Zuwendung ergibt sich aus der Summe Kategorie bezogener  pauschaler  Festbeträge,  die  anhand  von  Fördereinheiten (FE)  für  nebenberuflich  tätige  lizenzierte  Übungsleiter  (ÜL),  für  „fiktive“ Übungsgruppen im Kinder- und Jugendsport (ÜG) sowie für den Zuwachs der Kinder 0 bis 6 Jahre (ÜG) und der Senioren 50+ (ÜG) ermittelt werden. Neu ist ab 2014, dass bei allen Übungsgruppen nicht mehr nach Sparten bzw. Sportarten unterschieden werden muss. Die im Antrag gemachten Angaben müssen mit den Bestandserhebungen übereinstimmen.
 
1.  Aus  der  Anzahl  der  Gesamtmitglieder  ergibt  sich  nach  dem Schlüssel 1:10 die maximale Anzahl von Fördereinheiten (FE). Beispiel: 85 Gesamtmitglieder: 10 = 8 FE. Eine FE kann für einen lizenzierten Übungsleiter (ÜL), eine „fiktive“ Übungsgruppe im Kinder- u. Jugendsport (ÜG) und den Zuwachs der Kinder 0-6 Jahre (ÜG) sowie den der
Senioren 50 + (ÜG) eingelöst werden.
2.  Die Anzahl „fiktiver“ ÜG „Bestand Ki/Ju“ wird nach dem Schlüssel 1:10 ermittelt. Beispiel: 37 Fußballer und 17 Schwimmer = 54 Mitglieder= 5 FE.
3.   Die Anzahl der „fiktiven“ ÜG „Zuwachs Kinder 0 bis 6 Jahre“ sowie „Zuwachs Senioren 50+“ errechnet sich ebenfalls nach dem Schlüssel 1:10. Maßstab für den Zuwachs ist der Vergleich zur Bestandsmeldung des  Vorjahres  (2013).  Achtung:  Der  Zuwachs  für  jeweils  eine  dieser „fiktiven“ ÜG kann nur berücksichtigt werden, wenn sich auch die Ge -
samtmitgliederzahl (A-Zahl) um mindestens jeweils 10 Mitglieder gegenüber dem Vorjahr erhöht hat.
4.   In den Anlagen A und B müssen die Angaben der Lizenzinhaber eingetragen (A) bzw. korrigiert (B) werden. Dabei sind insbesondere die Gültigkeit und Anerkennung (siehe Seite 20-22) sowie gegebenenfalls notwendige beizufügende Lizenzkopien zu beachten. Für korrigierte lizenzierte ÜL (Anlage B) sowie neu aufgeführte lizenzierte ÜL (Anlage
A) und in Ausbildung  Stehende  (mind. 30  LE)  ist  in  jedem  Fall  eine Kopie des Lizenznachweises beizufügen. Die ÜL ohne Nachweiskopiewerden nicht berücksichtigt!  Jeder  Lizenzinhaber  kann  unabhängig seiner Qualifikation(en) nur für eine Lizenz gewertet werden. In Aus bildung Stehende werden einmalig ab dem Folgejahr für max. zwei Jahre anerkannt. Beim Übertrag in die Antragstabelle „Ermittlung der Zuwendung (siehe Anlagen A+B)“ sind die Lizenzinhaber nach Lizenzstufen und Anzahl der Trainingseinheiten (TE) einzugruppieren. Dabei ist auch zu beachten, dass alle ÜL ganzjährig tätig sein müssen.
5.   Zur Ermittlung der möglichen Zuwendung sollen zuerst die ÜL mit anrechenbarer Lizenz und anschließend die „fiktiven“ ÜG (B KiJu, Z Ki 0-6, Z 50+) eingetragen werden. Die Anzahl der sich nach der Addition der ÜL und der „fiktiven“ ÜG ergebenden FE darf die Anzahl der maximal anrechenbaren FE (im Beispiel: 8) nicht überschreiten.
6.   Im  Finanzierungsplan  sind  die  zuwendungsfähigen  Ausgaben und  deren Finanzierung  summarisch  einzutragen.  Der  Finanzierungsplan muss ausgeglichen sein (Ausgaben Gesamt = Einnahmen Gesamt). Die Zuwendung darf höchstens (Ausnahmefall) bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Projektausgaben betragen.    
Verfahren.

Die Anträge sind bis zum 10. Januar beim zuständigen KSB/SSB einzureichen. Hinweis: Vereine, die sich zur Bestandserhebung online angemeldet haben, können mit ihren Zugangsdaten auch den Antrag online stellen. Der Onlineantrag muss trotzdem (noch) ausgedruckt und rechtsverbindlich unterschrieben zugesendet werden. Vereine, die bereits einmal ÜL eingereicht haben, erhalten mit der Bestandserhebung das Antragsformular sowie die Anlage B mit dem im LSB registrierten Übungsleiterdatenbestand, der nur noch korrigiert beziehungsweise bestätigt werden muss. Vereine, die erstmals einen Antrag stellen, nutzen den beigefügten Antragsvordruck. Auf der Rückseite befindet sich ein „leeres“ Formular A, in das alle gemeldeten Übungsleiter einzutragen sind. Nach sachlicher Prüfung der Antragsunterlagen und weiterer Fördervoraussetzungen können „förderfähige“ Ver-
eine ab Ende Mai einen Zuwendungsvertrag erhalten. Damit der Vertrag wirksam werden kann, muss ein Exemplar rechtsverbindlich unterschrieben an den LSB geschickt werden. Achtung: Mit der Rücksendung  des  Zuwendungsvertrages  bestätigt  der  Verein,  dass  alle beantragten  Übungsleiter  mindestens  bis  30.06.  tätig  sind.  Änderungen sind sofort anzuzeigen, weil sich dadurch die Zuwendungsvoraussetzungen geändert haben.
Die zweckgebundene Zuwendung wird in zwei Raten (bis Ende Juni/Ende Oktober) auf das angegebene Vereinskonto ausgezahlt. Die Zuwendung wird als Höchstbetrag in Form der Festbetragsfinanzierung gewährt.  Die  Zuwendung  kann  bis  zu  90  Prozent  (Ausnahme)  der zuwendungsfähigen Projektausgaben betragen.
Mittelverwendung
Die Zuwendungen können eigenverantwortlich und flexibel sowohl für die Aufwandsentschädigung nebenberuflich tätiger ÜL, als auch für  die  Teilnahme  an  Wettkämpfen  und  Trainingslagern,  insbesondere  im  Kinder-  und  Jugendsport,  sowie  für  die  Anschaffung  von  Sportgeräten  (keine  Sportbekleidung)  eingesetzt  werden.  Trotzdem sollten die Mittel vorrangig für die ÜL-Aufwandsentschädigung
verwendet  werden.  Ausgaben  für  Wettkämpfe  und  Trainingslager müssen  den  konkreten  Einzelmaßnahmen  abgrenzbar  zugeordnet werden können und sich auf den „sportlichen“ Teil der Maßnahme beziehen.  
Abrechnung
Die zweckgebundene Mittelverwendung ist durch einen einfachen Verwendungsnachweis,  ohne  die  Vorlage  von  Originalbelegen,  bis  zum 28.  Februar  des Folgejahres  beim  KSB/SSB  nachzuweisen.  Das  standardisierte Nachweisformular (Vordruck des LSB) erhält der Verein im November mit den Bestands- und Antragsunterlagen für das Folgejahr. Bei Prüfungen durch den KSB/SSB sind grundsätzlich alle Originalbelege in Höhe der zuwendungsfähigen Ausgaben, die Mitgliederlisten (z. B. 01.01.13/01.01.14)
sowie die Übungsleiterverträge und -tätigkeitsnachweise (ggf. Hallenbelegungspläne) vorzulegen.

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