Projekt Erwerb Großsportgerät

Antragsberechtigt
sind als gemeinnützig anerkannte Sportvereine, die Mitglied im Landessportbund Sachsen (LSB) sind und einen Mindestjahresbeitrag pro Kind/Jugendlichen von 20 Euro und pro Erwachsenen von 40 Euro erheben. Auch LFV können einen Antrag stellen.
Gefördert werden kann der Erwerb eines neuen (nicht gebrauchten) Sport-
gerätes,  das  zur  Erfüllung  der  satzungsgemäßen  Ziele  in  das Vereinseigentum übergeht. Neben Geräten zur Ausübung einer Sportart können auch Geräte zur Ausstattung von Sporthallen, Anlagen  und  Plätzen,  die  sich  im  Vereinseigentum  befinden oder bei denen der Verein die Nutzung der Sportstätte über einen Zeitraum von mindestens acht Jahren vertraglich gebunden hat, gefördert werden. Im begrenzten Maße können Geräte zur Pflege von Sportstätten und Anlagen, bei denen eine der vorge -
nannten Bedingungen erfüllt ist, nachrangig gefördert werden. Die Förderung von Sportgeräten setzt die Mitgliedschaft, der das Sportgerät nutzenden Abteilungsmitglieder, im jeweiligen Landesfachverband voraus. Sportgeräte zum Betreiben der Sportarten, die im LSB eine hohe Anzahl an Kindern und Jugendlichen repräsentieren, stellen einen Schwerpunkt in der Regelförderung dar. Für Sportarten, die besonders hohe Anschaffungskosten je Einzelgerät haben, werden darüber hinaus in Abstimmung mit
den jeweiligen Landesfachverbänden im Rahmen eines Teilbudgets Schwerpunkte festgelegt. Vereine mit einem hohen Anteil an Kindern und Jugendlichen, Mehrspartenvereine (>3 Abteilungen) sowie Stützpunktvereine werden vorrangig gefördert.  
Nicht gefördert werden
1.  Einbaugeräte (Geräte, die mit dem Gebäude fest verbunden sind),
2. Kleinsportgeräte (z. B. Bälle, Nordic-Walking-Stöcke u.ä.)
3. persönliche Sportgeräte/-ausrüstungen (Ski, Rennräder, Waffen, Sportbekleidung)
4. Videotechnik, Computer, Kopiergeräte u.ä.
5. Kleinbusse, Geräte-/Transportwagen u.ä.
6.  Transport- und Verpackungskosten sowie
7.  Ersatzteile für Geräte
Der  Anschaffungspreis  des  Sportgerätes  muss  mindestens 1.000  Euro  und  darf  in  der  Regelförderung  höchstens  5.000 Euro betragen. Die Förderung von Sportgeräten mit einem Anschaffungspreis von über 5.000 Euro, vor allem zur Sicherung der Sportarbeit in Stützpunktvereinen, ist möglich. Für Geräte mit  einem  Anschaffungspreis  von  über  5.000  Euro  ist  die  Zustimmung des Landesfachverbandes bei Antragstellung beizufügen.
ACHTUNG:  Unabhängig  vom  Anschaffungspreis  können nur noch Anträge bearbeitet werden, denen drei gültige vergleichbare Angebote beigefügt sind. Zur Finanzierung eines im Rahmen dieses Projektes neu erworbenen  Großsportgerätes  dürfen  keine  Mittel  aus  dem  Projekt Breitensportentwicklung (bei LFV nicht aus VEW und TEW) verwendet werden!
Abweichend zu den allgemeinen Förderbedingungen kann eine Zuwendung  zum  Erwerb  eines  neuen  Großsportgerätes  i.d.R. bis zu 50 Prozent des Herstellungs- oder Anschaffungspreises betragen. Einzelfallentscheidungen zur Förderhöhe und zu För-
derschwerpunkten bleiben vorbehalten. Für  alle  geförderten  Geräte  gilt  eine  Zweckbindungsfrist  von 5 Jahren, sofern lt. AfA-Tabelle keine abweichende betriebsge-
wöhnliche  Nutzungsdauer  festgeschrieben  ist.  Die  neu  erworbenen Geräte sind durch Inventarisierung in den Vermögensbestand aufzunehmen.

Verfahren
Die Anträge sind bis zum 31. März 2015 beim zuständigen Kreissportbund einzureichen.
Nach sachlicher Prüfung der Antragsunterlagen und bei Erfüllung  weiterer  Fördervoraussetzungen können Vereine ab Ende Juni 2015 vom LSB einen Zuwendungs-
vertrag erhalten. Damit der Vertrag wirksam werden kann, muss ein Exemplar rechtsverbindlich unterschrieben an den LSB zurück geschickt werden. Durch den Zuwendungsvertrag wird der Kauf eines neuen Gerätes unterstützt. Die Anschaffung kann nur im Zeitraum 1. Januar bis  30.  Oktober  erfolgen.  Geräte  die  bereits  vor  dem  1. Januar bzw. vor dem „Datum der Antragstellung“ bestellt (Auftragserteilung) oder gekauft wurden, können nicht gefördert werden. Der  im  Zuwendungsvertrag  angebotene  Förderbetrag  ergeht unter  dem  Vorbehalt  des  Nachweises  zuwendungsfähiger  Gesamtausgaben  in  erforderlicher  Höhe  durch  die  Vorlage  einer
Originalrechnung. Nach  Einreichen  und  Prüfen  der  Originalrechnung  (spätestens
bis zum 30. Oktober) sowie des Zahlungsnachweises (Kopie Kontoauszug) und unter Beachtung des Vorbehaltes (s.o.) erfolgt die Mittelüberweisung bis spätestens 4 Wochen nach Rechnungseingang auf das Konto des Vereins. Die Zuwendung wird als Höchstbetrag in Form der Festbetragsfinanzierung gewährt.

Abrechnung
Die Vorlage der Originalrechnung gilt als Nachweis der zweckgebundenen Mittelverwendung. Ein gesonderter Verwendungsnachweis ist nicht erforderlich. Die eingereichten Originalbelege verbleiben im LSB. Sie werden erst nach Abschluß der Mittelverwendungsprüfung durch das SMI zurückgesendet. Sie sind bis zum Ende der Zweckbindungsfrist aufzubewahren.

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