Interview mit Janine

Janine Stock ist die stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sportjugend des Landkreises Leipzig.

Hallo Janine, wir interessieren uns dafür, was du so machst, wie alt du bist und wo du herkommst?

Hallo! Ich wohne seit ein paar Jahren mit meiner Familie in Trebsen, bin 38 Jahre alt und arbeite beim Landessportbund Sachsen im Fachbereich Aus- und Fortbildung als Jugendbildungsverantwortliche.

Welchen Sport betreibst du am liebsten?

Durch meine Vollbeschäftigung und meine drei Töchter, die sehr sportlich in Vereinen aktiv sind, nutze ich nur den Dienstagabend um meine Fitness an frischer Luft beim Sport mit den Kollegen auf Vordermann zu bringen und immer wenn es die Zeit zulässt, fahre ich Rad oder gehe laufen und im Sommer schwimmen.

Du bist ja auch schon seit der Fusion der Landkreise 2008 Vorstandsmitglied der Sportjugend Landkreis Leipzig? Wie hat sich dein Engagement eigentlich entwickelt und wie siehst du die Entwicklung der Sportjugend?

Nach der Kreisgebietsreform 2008 war es meine Aufgabe als Vorsitzende die inhaltliche und strukturelle Arbeit der bisherigen zwei Sportjugenden zu einer gemeinsamen Arbeit mit gemeinsamen Zielen zu vereinen. Das ist auch gut gelungen. Seit 2012 bin ich als Stellvertreterin eher beratend tätig und gebe hier und da Inputs, auch aus den Arbeitsbereichen anderen Sportjugenden im Freistaat Sachsen. Man muss das Rad ja nicht immer wieder neu erfinden. Insgesamt haben wir uns stark nach vorn entwickelt. Natürlich gibt es noch Baustellen, aber als Ehrenamtliche im Sportjugendbereich ist man auch von den Entscheidungen des Vorstandes des KSB sowie von der hauptamtlichen Unterstützung abhängig. Durch verschiedene unvermeidbare Personalwechsel aufgrund von Elternzeitvertretungen hatte die Arbeit in unserem Vorstand immer wieder neue und andere Perspektiven bekommen, allerdings Kontinuitätsherausforderungen zu bewältigen.

Als Jugendbildungsbeauftragte im Landessportbund Sachsen kennst du dich mit der Entwicklung des Engagements von Jugendlichen in den Sportvereinen aus. Warum ist es denn so wichtig, dass Sportvereine sich darum kümmern?

Die Unternehmen wissen es schon lange. Wer sich nicht um Nachwuchskräfte bemüht, wird Konkurs gehen. Aber es ist mittlerweile auch gesamtgesellschaftlich in den Fokus gerückt, ob es dabei um junge Lehrer, Polizeibeamte oder Landärzte geht,  dass die Zukunftsfähigkeit einer Organisation davon abhängt, wie gut sie junge Menschen findet, bindet und fördert.

Engagierte junge Menschen bringen neuen Wind in den Verein und entwickeln ihn weiter, machen ihn zukunftsfähig. Die Förderung von jungem Engagement in Sportvereinen und Sportverbänden ist daher eine der wichtigsten Aufgaben der Kinder- und Jugendarbeit im Sport.

Was sollten Sportvereine für ihre Kinder und Jugendlichen tun, bzw. welche Voraussetzungen sollten Sportvereine dafür schaffen?

Im Prinzip geht es doch darum, Kinder und Jugendliche am Vereinsgeschehen zu beteiligen. Das sollte auch so gelebt werden. Wenn der Verein ernsthaft Interesse daran haben sollte, junge Engagierte zu finden und zu binden, dann muss er sich der jungen Zielgruppe öffnen und ihnen Freiräume für ihre Ideen schaffen. Anders kann nur schwer für die Jugend eine Identifizierung mit dem Verein erreicht werden. Und diese emotionale Bindung ist nun mal unglaublich wichtig. Daher sind auch eigene Jugendstrukturen im Sportverein eine gute Basis, um Eigeninitiative und Eigenverantwortung zu implementieren. Wichtig ist, dass es um echte Beteiligung geht, denn in eigenen Projekten steckt ein Stück „Ich selbst“ drin. Das bindet emotional. Dahingehend müssten und sollten sich Vereine noch stärker öffnen.

Wie stellst du dir gelungene, moderne Jugendarbeit in Sportvereinen vor? Welche Aufgaben hat ein Jugendleiter deiner Meinung nach im Verein?

Moderne Jugendarbeit sollte vielfältig ausgeprägt und innovativ auf die Zukunft gerichtet sein. Letztlich geht es darum, die Interessen der Kinder und Jugendlichen zu treffen und sie für den Sportverein und die Jugendarbeit zu gewinnen. Da ist es schwer zu punkten, wenn die Angebote nicht den Zielgruppen entsprechend ausgerichtet und attraktiv sind.

Die Funktion des Jugendleiters im Sportverein ist sehr wichtig. Er ist das Bindeglied zwischen der Jugend im Verein und der Vereinsführung und transportiert dabei die Ideen, Interessen und Anliegen der Kinder und Jugendlichen in entsprechende Gremien. Der Jugendleiter ist Ansprechperson für junge Menschen im Verein, Eltern, junge Übungsleiter und Engagierte. Inhaltlich unterstützt er die Vereinsarbeit bei der Umsetzung außerschulischer Jugendfreizeitmaßnahmen (z.B. Ferienfreizeiten, Bildungsangebote, Übungsleiterangebote, Jahresabschlussfeier) und sportlicher Angebote (Kindersportfeste, Turniere). Seine Bestrebungen fokussieren sich jederzeit auf die Förderung von jungen Engagierten, um die wichtige Vereinsjugendarbeit in der Selbstorganisation auf breitere Schultern verteilen zu können. Das ist letztlich ein wichtiger Beitrag für den Sportverein in Hinblick auf ehrenamtliche Nachwuchsgewinnung.

Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es denn für Jugendliche?

Jugendliche ab 14 Jahren können sich zum Sport- und Gruppenhelfer oder zum Schülerassistenten Sport ausbilden lassen. Das ist ein jugendgerechter Grundlehrgang und ein erster Schritt zur Übungsleiter C Lizenz mit dem Profil Kinder/Jugendliche, die man ab 16 Jahren bekommt, wenn man bei der Sportjugend Sachsen noch einen Aufbaulehrgang und ein Lizenzwochenende besucht. Viele Jugendliche, die nach den Schule noch nicht wissen, was sie werden möchten, denen empfehle ich zur Orientierung auch ein Freiwilliges Soziales im Sport, gern auch im eigenen Verein. Infos und Ansprechpartner dazu gibt es auf der Homepage des LSB.

Was möchtest du mit der Sportjugend noch erreichen? Was ist dir bei deiner Arbeit am wichtigsten?

Bei unserer Arbeit war mir immer der vertrauens- und respektvolle Umgang miteinander wichtig. Als Vorstand sind wir ein gutes Team. Ich würde mir wünschen, dass das in Zukunft auch so bleibt.

Vielen Dank für deine Zeit!

Das Interview führte René Schober.

Interview mit Torsten

Torsten Klemmer ist der Vorstandsvorsitzende der Sportjugend des Landkreises Leipzig. In einem erfrischenden Interview verrät er uns seine Vorstellungen von Sportjugendarbeit, wie er sie in seinem Verein umsetzt und welche Schwierigkeiten Jugendleiter im Verein überwinden müssen, um wirklich voran zu kommen! 

Hallo Torsten, erzähl doch mal, was machst du so, wie alt bist du und wo kommst du her?

Hallo, ich bin  Torsten Klemmer, komme aus Rötha, bin 44 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Zwei Jungs, die sind auch schon groß – 20 und 18 Jahre alt. Der eine ist schon nicht mehr im Haus, der andere wohnt noch bei uns.

Frisst sich noch durch?

[lacht] Sagen wir mal so: Er speist noch mit. Beruflich bin ich Inhaber einer Werbeagentur, die auch in Rötha ansässig ist und sportlich bin ich Volleyballer im Röthaer Sportverein und hier auch im Vorstand als Pressewart tätig. Und als Jugendleiter, allerdings nicht für die Fußballsektion, die hat einen eigenen Jugendleiter. Und dann bin ich noch Vorsitzender der Sportjugend im Landkreis Leipzig und das seit 2008.

Damit hast du schon einer meiner nächsten Fragen beantwortet. Was ist dein Lieblingssport und wie talentiert bist du darin, wäre die Frage gewesen?

Gut, die ist ja noch nicht beantwortet.

Wie talentiert du bist?        
Und auch ob es meine Lieblingssportart ist. Es könnte ja auch sein, dass ich noch viel lieber Golf spiele.

Ist das denn so?

Nein, Volleyball spiele ich wirklich am liebsten. In meiner Jugend war ich jedoch Sportschütze und ich habe so ziemlich alles geschossen, was damals in der GST zu schießen war. Da muss man jetzt vielleicht erklären, was die GST ist, das wissen die jüngeren nicht mehr – das war die Gesellschaft für Sport und Technik in der DDR. Und die hat sportlich und technisch interessierte Jugendliche in Motor- und Schießsportarten ausgebildet. Ja und ich war damals Sportschütze, habe auch relativ zeitig damit angefangen, ich glaube schon mit elf Jahren. Erst Luftgewehr, später Kleinkaliber und vor der Wende auch Wurftaube, da war ich im Trapschießen sogar mal Bezirksmeister. Nach der Wende ging das leider nicht mehr, da wurde Wurftaubenschießen dann ein Privatsport und den zu finanzieren war dann für mich zumindest nicht mehr möglich. Na ja, und seit 2006 spiele ich aktiv Volleyball im Verein.

Und wie talentiert bist du darin?

Super, ich bin einer der Besten! Nein, natürlich nicht. Wir sind in der Volleyballsektion des Röthaer Sportvereins derzeit 21 Mitglieder und spielen nur im Hobbybereich. Wenn ich mich jetzt einschätzen müsste, würde ich sagen ich spiele gut, da ist bei einigen Spielabläufen aber auch noch viel Luft nach oben. Spielst du Volleyball? Wir könnten ja mal eine Mannschaft von der Sportjugend stellen. 

Ja, ein wenig spiele ich auch. Vielleicht können wir beim Aktivsporttag am Zwenkauer See mal eine Mannschaft beim Beachturnier stellen.

Du bist ja beim Röthaer SV als Jugendleiter aktiv und zugleich in der Sportjugend Landkreis Leipzig. Seit wann bekleidest du diese Ämter und wie hat sich das entwickelt?

Das war eher Zufall. Mein jüngerer Sohn spielte bei Chemie Böhlen Fußball. Meine Frau und ich waren begeisterte Fußballeltern und bei jedem Spiel dabei. Außerdem kümmerte ich mich um die Internetseite der Mannschaft und half Turniere zu organisieren. Dadurch lernte ich Gabi Bienert, eine ehemalige Mitarbeiterin im Kreissportbund, kennen. Die fragte mich frei heraus, ob ich nicht Lust hätte, mich in der Sportjugend des Landkreises zu engagieren und ich sagte ja. Nach dem Wechsel meines Sohnes zum Röthaer SV wurde mir eine Mitarbeit im Vorstand angeboten und ich nahm die freie Stelle des Pressewarts ein und durch meine Arbeit in der Sportjugend lag es auch nah, die Position des Jugendleiters beim Röthaer SV zu übernehmen.

Seit wann bist du in der Sportjugend Landkreis Leipzig?

Seit der Fusion der zwei Landkreise Muldental und Leipziger Land 2008.

Wie viele Kinder und Jugendliche habt ihr bei euch im Sportverein? Es ist ja ein Mehrspartenverein, wie funktioniert die Vernetzung der Jugendwarte und Abteilungsleiter untereinander zu jugendspezifischen Themen? Wissen die Übungsleiter, dass du als Ansprechpartner in Jugendfragen zur Verfügung stehst?

Viele Fragen und auch bei uns in Rötha ein schwieriges Thema. Wir haben ca. 340 Mitglieder im Röthaer Sportverein, davon sind ca. 120 Kinder. Die Kommunikation der verschiedenen Abteilungsleiter zum Jugendwart funktioniert gut, dadurch, dass ich auch im Vorstand bin. Bei uns gibt es zwar 9 verschiedene Sektionen, wir haben aber außer im Fußball nur im Radball und im Turnen Kinder und Jugendliche. Und Sektionen mit einem hohen Altersdurchschnitt in denen es schwer ist – auch in Ermangelung geeigneter Trainer bzw. Betreuer – eine Jugendmannschaft zu integrieren. So kam es in der Vergangenheit auch dazu, dass Kindern auf Nachfrage abgesagt bzw. eine andere Sportart angeboten wurde. Das ist Schade.

Der Aufbau entsprechender Jugend-Mannschaften scheitert eben oft an mangelndem Trainer- bzw. Betreuernachwuchs. Sportvereine werden heute oft als Dienstleister angesehen, das ehrenamtliche Engagement wird wenig gewürdigt und damit unattraktiv.

Bis man irgendwann feststellt, dass kein Nachwuchs mehr da ist.

Genau, und dann wird es umso schwieriger.

Wie siehst du die Entfaltungsmöglichkeiten von Kindern und Jugendlichen in eurem Verein? Haben sie eine Stimme und werden die Kinder mit ihren Anliegen gehört und ernst genommen? Was sollten Sportvereine für ihre Kinder und Jugendlichen tun?

Wenn es aus den Sektionen Belange den Kinder- und Jugendsport betreffend gibt, werden diese über den Jugendleiter in den Vorstand eingebracht. Ich denke, unsere Abteilungsleiter sind so eingestellt, dass sie genau wissen, dass die Zukunft des Vereins immer auch am Nachwuchs hängt. Ich könnte mir aber auch ein Mitspracherecht der Jugendlichen vorstellen, wie sie sich eine Vereinsarbeit vorstellen würden und wie sie sich integrieren könnten. Zum Beispiel durch eine Kinder- und Jugendvertretung aus den eigenen Reihen. Meiner Meinung nach kann das mit Jugendlichen ab 12 Jahren funktionieren. Wenn man das schafft, hat man schon viel erreicht.

Mit der Schaffung von Beteiligungsmöglichkeiten bindet man Kinder ja auch schon etwas mehr an den Verein.

Wobei langfristige Bindung heutzutage ein ganz schwieriges Thema ist. Auch wenn ein Kind von Anfang an in einem Verein Fußball spielt, wird es oft durch Lehre oder Studium aus dem Sport rausgerissen und ob der Jugendliche nach der Ausbildung wieder zurückkommt ist fraglich. Viele Vereine beklagen heute, dass die Sportler eigentlich nur zum Sport machen kommen und darüber hinaus keine Zeit bzw. ehrenamtliche Arbeit investieren, den Verein nur noch als „Dienstleister“ ansehen. Und wenn mir dann irgendwas am Verein nicht mehr passt, dann wird nicht versucht, die Probleme durch aktive Mitarbeit zu lösen sondern einfach der Dienstleister gewechselt

Wir haben von Jugendleitern häufig gehört, dass emotionale Bindung zum einen durch gutes Training, durch Freunde im Verein und natürlich auch durch gemeinsame Erfolge entsteht. Was hältst du von Ferienfreizeiten und Vereinsfesten als jährliches Highlight?

Ferienfreizeiten, Trainingslager oder Vereinsfeste. Alles was außerhalb der normalen Trainingszeiten organisiert und durchgeführt wird, kann die emotionale Bindung zum Verein verbessern. In Rötha organisieren wir seit 2012 im Sommer das „Fußballfest der guten Tat, das Sport- und Familienfest des Röthaer Sportvereins“. Das geht immer über drei Tage mit Turnieren in verschiedenen Sportarten, mit DJ-Night und Livemusik. Bei diesem Fest werden Spenden eingesammelt. Diese gehen dann zugunsten eines karitativen Projektes, in diesem Jahr an das Caritas Kinder- und Jugenddorf in Markkleeberg. So etwas finde ich sehr wichtig, es dient auch der Identifikation mit dem Verein.

Wie stellst du dir gelungene, moderne Jugendarbeit in Sportvereinen vor? Welche Aufgaben hat ein Jugendleiter deiner Meinung nach im Verein?

Die wichtigste Aufgabe ist meiner Ansicht nach die Verbindung zum Vorstand um sich Gehör  zu verschaffen. Am Ende lassen sich nur auf Entscheiderebene Projekte im Kinder- und Jugendsportbereich durchsetzen oder Probleme lösen. Und gelebte Jugendarbeit sollte sich immer an der Zukunft orientieren, weil Sportvereine im sportlichen aber auch im administrativen Bereich immer für Nachwuchs sorgen müssen.

Wie habt ihr euch mit dem Thema Kinder- und Jugendschutz im Sportverein auseinandergesetzt? Welche Maßnahmen habt ihr ergriffen?

Konkret noch nicht, das Thema sollte aber im Verein mehr Beachtung bekommen. Empfehlen kann ich dazu den „Handlungsleitfaden zum Kinderschutz im Sportverein“ der Sportjugend Sachsen. Der sollte an der Pinnwand jedes Vereins hängen [auf Anfrage beim Kreissportbund erhältlich].

Was möchtest du mit der Sportjugend erreichen? Was ist dir bei deiner Arbeit am wichtigsten?

Leider ist vielen Vereinen und Jugendleitern die Arbeit und das Angebot der Sportjugend noch nicht umfassend bekannt. Aber nur wenn die Jugendleiter und Jugendwarte unser umfangreiches Beratungs- und Weiterbildungsangebot kennen, werden Sie es auch abrufen. Daher möchte ich durch einen Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit die Bekanntheit der Sportjugend steigern. Dazu soll u.a. ein Flyer erstellt werden, der die Arbeit und das Angebot der Sportjugend vorstellt.

In diesem Jahr sind ja Wahlen? Trittst du denn wieder an?

Ja, ich werde wieder kandidieren.

 

Das Interview führte René Schober.

Interview mit Maxi

 

Maxi Grätz engagiert sich im Vorstand der Sportjugend des Landkreis Leipzig. Wir haben sie ein wenig ausgefragt. Wir wollten wissen, was sie privat so macht und aus welchen Beweggründen sie im Vorstand mitwirken möchte.

Hallo Maxi, was machst du so, wie alt bist du und wo kommst du her?

Hallo, zur Zeit bin ich im 1. Ausbildungsjahr zur Erzieherin. Ich bin 20 Jahre alt und lebe in Böhlen.

Was hast du für Hobbys und welchen Sport machst du gern?                      

Meine Hobbies sind lesen, backen und Musik hören. Zu meinen sportlichen Hobbies zählen Inliner & Rad fahren und natürlich Gerätturnen.

In welchem Sportverein bist du aktiv?

Ich bin im Handballverein Böhlen e.V. in der Abteilung Turnen aktiv.

Bist du denn auch auf Wettkämpfen unterwegs? Und wie steht es um euren Vereins-Nachwuchs?

Nein, ich bin nicht mehr bei Wettkämpfen dabei. Um unseren Nachwuchs im Verein steht es recht gut. Gerade Mädchen ab der 1. Klasse sind bei uns sehr am Turnen interessiert. Bei den Jungen ist es etwas weniger.

Wie und durch wen bist du in den Vorstand der Sportjugend gekommen?

Durch unsere Abteilungsleiterin Petra Ertel bin ich zur Sportjugend gekommen. Sie hatte mich vorgeschlagen und daraufhin wurde ich zu einer Vorstandssitzung eingeladen.

Was möchtest du als Vorstandsmitglied der Sportjugend erreichen?

Gerne würde ich für Kinder und Jugendliche den Sport wieder interessanter gestalten. Dass sie wieder mehr Interesse am Sport bekommen, aktiver werden und es auch für jeden Geschmack verschiedene Angebote gibt.

In den Vereinen sollte also ein vielfältigeres Angebot geschaffen werden? Welche Sportarten sind denn deiner Meinung nach momentan im Kommen und sollten in den Vereinen angeboten werden?

Ich finde, dass es sehr oft immer nur die üblichen Sportarten in den Vereinen gibt (Fußball, Handball...). Man sollte auch mal anderes ausprobieren können wie z.B. Parkour, Klettern oder weniger bekannte Sportarten.

Was sollten Sportvereine für ihre Kinder und Jugendlichen tun?

Aus meiner Sicht ist es wichtig, dass die Sportvereine ein attraktives und anspruchsvolles Angebot für Kinder und Jugendliche haben sollten. Alle Sportabteilungen sollten gleiche Trainingsmöglichkeiten, Voraussetzungen und Chancen der Förderung haben.

Da du ja als Erzieherin arbeitest, interessiert mich natürlich auch, welche Sportangebote ihr in eurer Kita für eure Kids habt?

Ich war schon in verschiedenen Kitas und habe miterlebt, dass einige mit den Sportvereinen vor Ort kooperieren. Auch wird mit den Kindern regelmäßig einmal pro Woche in eine Turnhalle gegangen, um dort etwas aufwendiger, mit verschiedenen Materialien etc., etwas Sport zu treiben.

 

 

Das Interview führte René Schober.

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