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Integration und Inklusion bezeichnen zwei sich grundlegend unterscheidende sozialpolitische Konzepte und stehen für unterschiedliche Sichtweisen auf die Gesellschaft.

Inklusion für alle

Nur wenn viele Menschen mitmachen, kann Integration und Inklusion funktionieren. Jeder kann dabei helfen.

Zum Beispiel in der Freizeit und im Sportverein, im Job und in der Schule, aber auch in der Familie. Je mehr wir über Integration und Inklusion wissen, desto mehr Menschen können davon profitieren und haben weniger Angst davor.

Integration und Inklusion im Kreissportbund Landkreis Leipzig
  • Integration
    Der Begriff Integration ist vom Lateinischen integratio (Erneuerung) abgeleitet.
    Als soziologischer Begriff bedeutet Integration die Ausbildung einer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft mit einem Einbezug von Menschen, die aus den verschiedensten Gründen von dieser ausgeschlossen (exkludiert) und teilweise in Sondergemeinschaften zusammengefasst waren. Integration beschreibt einen dynamischen, lange andauernden und sehr differenzierten Prozess des Zusammenfügens und Zusammenwachsens.
  • Inklusion
    Der Begriff hat seine Wurzeln im Lateinischen. Dort bedeutet das Verb includere einlassen und einschließen, das Substantiv inclusio bedeutet Einschließung und Einbeziehung.
    Als soziologischer Begriff beschreibt das Konzept der Inklusion eine Gesellschaft, in der jeder Mensch akzeptiert wird und gleichberechtigt und selbstbestimmt an dieser teilhaben kann – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft, von Religionszugehörigkeit oder Bildung, von eventuellen Behinderungen oder sonstigen individuellen Merkmalen.

Aufgaben des Integrationslotse des Kreissportbundes:

  • Beratung von Vereinen und ehrenamtlich Engagierten zum Thema Flüchtlinge und Asyl
  • Unterstützung der Vereine bei der Durchführung von Sportangeboten
  • Gewinnung weiterer Vereine für die Zusammenarbeit mit Flüchtlingen
  • Unterstützung der bestehenden Stützpunktvereine bei ihrer Arbeit mit Flüchtlingen
  • Netzwerkarbeit mit Kommune, Behörden und privaten Anbietern
  • Kontaktaufnahme zu den kommunalen/ regionalen Verantwortungsträgern für den Bereich Asyl
  • Organisation der Qualifizierungsmaßnahmen und Informationsveranstaltungen