Der Freistaat Sachsen fördert das bürgerschaftliche Engagement insbesondere in den Bereichen Soziales, Umwelt, Kultur und Sport. In Form eines Zuschusses sollen die freiwillig Engagierten insbesondere für Fahrt-, Porto-, Telefon- und Kopierausgaben sowie Aufwendungen für Büromaterialen oder ähnliche Ausgaben entschädigt werden.

Für welche Vorhaben ist eine Förderung möglich?

Gefördert werden können Projekte beispielsweise in den Bereichen:

  • Behinderten- und Altenhilfe
  • Kinder- und Jugendarbeit
  • Wohnungslosenhilfe
  • Integration von Spätaussiedlern und anderen Migranten
  • Umwelterziehung und Naturschutz
  • Heimatpflege und Laienmusik
  • Unterstützung schulischer Bildung und Erziehung
  • Brand- und Katastrophenschutz, Rettungswesen
  • Verkehrswacht, Verkehrssicherheit
  • Gesellschaft, Politik, Rechtsprechung, Kirche

Auf welchen Grundsätzen beruht bürgerschaftliches Engagement?

Bürgerschaftliches Engagement ist

  • freiwillig,
  • nicht auf materiellen Gewinn gerichtet,
  • gemeinwohlorientiert,
  • öffentlich beziehungsweise im öffentlichen Raum angesiedelt und
  • wird in der Regel gemeinschaftlich / kooperativ ausgeübt.

Wer begleitet die Fördermittel-Vergabe?

Projektträger erhalten die Zuwendung über die Bürgerstiftung Dresden.

Für die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements nach der Förderrichtlinie „Wir für Sachsen“ gibt ein Landesbeirat Anregungen zur Auswahl der geförderten Projekte. Darüber hinaus können Regionalbeiräte die Bürgerstiftung Dresden bei der Entscheidung beraten.

Der Bewilligungszeitraum ist bis zu zwölf Monate im Kalenderjahr. Die Auszahlung erfolgt:

  • 1. Rate bis 30.04. des Haushaltsjahres
  • 2. Rate bis 30.09. des Haushaltsjahres

Konditionen

Art der Förderung

Zuschuss als Festbetragsfinanzierung im Rahmen einer Projektförderung.

Höhe

pauschale Aufwandsentschädigung für Ehrenamtliche von monatlich bis zu EUR 40,00 für durchschnittlich mindestens 20 Stunden freiwilliger Tätigkeit.

Dauer

bis zu 12 Monate im Kalenderjahr