In den nachfolgenden Reitern findet ihr Programme und Einrichtungen mit Angeboten zur Förderung im Bereich des ehrenamtlichen Engagements.

Je nach Programm werden mit der Förderung unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte gesetzt um die Strukturen des Ehrenamts im Verein zu stärken.

Die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) hat im Juli 2020 ihre Arbeit in Neustrelitz aufgenommen. Damit gibt es erstmals eine bundesweit tätige Anlaufstelle zur Förderung ehrenamtlichen Engagements. Die DSEE hat kürzlich ihre Fördermöglichkeiten für das Jahr 2021 mit Perspektive in Richtung 2022 veröffentlicht. Eine Übersicht zu den Möglichkeiten finden Sie auf den Webseiten der Stiftung. Dabei gibt es derzeit fünf verschiedene Förderprogramme:

Programm „ZukunftsMUT“
Die DSEE legt das Programm ZukunftsMut auf. Gefördert werden sollen vor allem ehrenamtlich getragene Projekte, die sich für die Unterstützung von jungen Menschen und Familien einsetzen und helfen, die Folgen der Corona-Pandemie abzumildern. Anträge zum Förderprogramm können voraussichtlich ab dem 15. Juli 2021 über das digitale Antragssystem der DSEE eingereicht werden. Antragsschluss ist der 15. August 2021. Mehr Informationen gibt es hier.

Programm „Ehrenamt gewinnen. Engagement binden. Zivilgesellschaft stärken.“
Kleines Geld für große Wirkung: Mit bis zu 2.500,- Euro unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt ehrenamtlich getragene Organisationen in strukturschwachen und ländlichen Regionen dabei, Nachwuchs für Engagement zu gewinnen. Damit sollen die Strukturen für Engagement und Ehrenamt gestärkt werden. Anträge zum Förderprogramm können voraussichtlich ab dem 15. Juli 2021 über ein digitales Antragssystem eingereicht werden. Antragsschluss ist der 15. August 2021. Mehr Informationen gibt es hier.

Programm „Engagiertes Land“
Das Programm Engagiertes Land unterstützt Engagement-Netzwerke in ländlichen und strukturschwachen Räumen. Gemeinsam mit bis zu 20 Netzwerken soll 2021 und 2022 ein langfristiges Programm entwickelt werden. Die Interessensbekundung findet vom 28.06. – 25.07.2021 statt. Mehr Informationen gibt es hier.

Programm „100xDigital“
Mit der Fördermaßnahme 100xDigital unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt deutschlandweit 100 gemeinnützige Organisationen aus unterschiedlichen Engagement-Feldern beim digitalen Wandel. Die Bewerbungsphase findet vom 28.06. – 25.07.2021 statt. Mehr Informationen gibt es hier.

Programm „Bildungsturbo“
Die Förderung im Rahmen des Programms Bildungsturbo ermöglicht den geförderten Organisationen, ihre Fortbildungsprogramme im Bereich Engagement und Ehrenamt qualitativ maßgeblich weiterzuentwickeln sowie durch die Kooperation untereinander und mit der DSEE neue, bislang nicht berücksichtigte Zielgruppen zu erschließen und das Angebot so zu verstetigen. Am 28. Juni 2021 startet das öffentliche Interessenbekundungsverfahren. Die Teilnahme ist nur digital über das Antragstool möglich. Bis zum 11. Juli 2021 um 23:59 Uhr können alle antragsberechtigten Organisationen ihre Interessensbekundung einreichen. Mehr Informationen gibt es hier.

Informationsveranstaltungen der DSEE

Eine erste Informationsveranstaltung der DSEE fand am 5. Juli 2021 digital statt. Die Präsentation der Veranstaltung steht Ihnen zum Download bereit. Da die Antragsfristen doch recht kurzfristig sind, empfiehlt es sich, bei Interesse sich zeitnah damit zu befassen.

Zu den Förderprogrammen „100xDigital“, „Engagiertes Land“ sowie „ZukunftsMut“ und „Engagement gewinnen. Ehrenamt binden. Zivilgesellschaft stärken.“ bietet die DSEE demnächst weitere Online-Seminare an, zu denen sich gern angemeldet werden kann:

Was wird gefördert?

  • Der Freistaat fördert das bürgerschaftliches Engagement insbesondere in den Bereichen Soziales, Umwelt, Kultur und Sport nach der Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements vom 10.10.2007.
  • Ehrenamtlich tätige können bis zu 40€ monatlich erhalten
  • das ehrenamtliche Engagement muss dazu mindestens 20 Stunden monatlich betragen
  • der Wohnsitz des Engagierten muss in Sachsen liegen und es darf keine Bezuschussung des Engagierten für denselben Zweck aus anderen Förderprogrammen bestehen.

Antragsfrist

  • bis 31.10. für das Folgejahr
  • einzureichen bei der Bürgerstiftung Dresden

Formulare

Sport ist Teil der Gesellschaft – und als solcher von gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen betroffen, die für Vereine manchmal besondere Herausforderungen mit sich bringen. Das LSB-Projekt „Im Sport verein(t) für Demokratie“ möchte Ansprechpartner für alle im Sport aktiven Menschen, für Vereine und Verbände sein, die sich Unterstützung bei der Bewältigung dieser Herausforderungen wünschen.

Was wird gefördert?

  • Beratungsangebot, das auf einem systemischen Ansatz beruht
  • Bildungsangebot, das aus verschiedenen Workshopmodulen besteht
  • Konkrete Unterstützung kann das Projekt im Bereich Konfliktmanagement anbieten, etwa um zwischen Konfliktparteien zu vermitteln oder für mögliche Konflikte im Sport zu sensibilisieren; ebenso können wir bei Fragen der Mitbestimmung und Förderung von Engagement helfen, etwa wenn Vereine eine wertschätzende Vereinskultur etablieren oder neue Engagierte gewinnen möchten; und wir können dabei unterstützen, demokratiefeindlichen Tendenzen im Sport zu begegnen – etwa wenn es Probleme mit politischem Extremismus oder Diskriminierung im sportlichen Alltag eines Vereins oder Verbandes gibt.

Antragsfrist

  • keine, Anträge können fortlaufend formlos gestellt werden

Kontakt

Robert Großpietsch

Landessportbund Sachsen

Projektleiter Im Sport verein(t) für Demokratie

Tel.: 0341/42889640

E-Mail: grosspietsch@sport-fuer-sachsen.de

„Die Lokale Partnerschaft für Demokratie“ fördert und unterstützt Projekte und Initiativen, die einen Beitrag zur Stärkung einer weltoffenen Zivilgesellschaft leisten und damit Demokratie vor Ort erfahrbar und erlebbar machen. „Die Partnerschaft für Demokratie“ ist das Nachfolgeprogramm vom Lokalen Aktionsplan, der 2007 im Rahmen des Bundesprogrammes VIELFALT TUT GUT entwickelt und bis 2010 umgesetzt wurde. Ab 2011 wurde dieser nun unter dem neuen Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ fortgeschrieben. Die aktive Auseinandersetzung mit Extremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ist ein ebenso wichtiger Bestandteil des Programms, wie das Werben für eine menschenrechtsorientierte Alltagskultur.

Was wird gefördert?

Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Bundes-, Landes-, und Kreismittel können Projektträger bei der Umsetzung von Projekten und Vorhaben im Rahmen der LPD finanzell unterstützt werden. Ein Rechtsanspruch besteht jedoch nicht. Zur Orientierung bei der Antragstellung dient ein vom Unterausschuss des Begleitausschusses erarbeiteter Förderleitfaden und die derzeit gültigen Rechtsgrundlagen. Weiterhin kann zur Erstellung des Antrages und bei der inhaltlichen Umsetzung des Vorhabens die Fachberatung des Koordinierungskreises in Anspruch genommen werden.

Für Kleinprojekte, Tagesveranstaltungen und kurzfristige Vorhaben wurde ein „Aktionsfonds“ eingerichtet. Hierbei können max. 800 Euro als Zuwendung beantragt werden. Der Antrag auf finanzielle Unterstützung ist mind. 2 Wochen vor Projektbeginn zu stellen.

Es können nur Vorhaben gefördert werden, die noch nicht begonnen wurden.

Antragsfrist

3 Antragsfristen im Jahresverlauf.

Formulare

Kontakt

Kristin Koch
Landratsamt Landkreis Leipzig | Jugendamt | Demokratieförderung
Karl-Marx-Straße 22 | 04668 Grimma

Tel: 03437 984 2227
Fax: 03437 984 99 2227
E-Mail: demokratiefoerderung@lk-l.de

Siri Pahnke

Netzwerk für Demokratische Kultur Wurzen e.V.
Domplatz 5, 04808 Wurzen

Tel: 03425 852710
Fax: 03425 852709
E-Mail: fachberatung-lkl@ndk-wurzen.de